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Suchbegriff: Vereinigtes Königreich

Der Artikel konzentriert sich auf die Verpflichtung der Europäischen Zentralbank, ihre derzeitige geldpolitische Position beizubehalten, sofern keine externen Faktoren eine Änderung erforderlich machen. Er stellt den Dienst „Monetary Policy Radar” der Financial Times und dessen Expertenteam vor und hebt deren Qualifikationen in den Bereichen Zentralbankanalyse und Wirtschaftsprognosen hervor.
Obwohl Handelskriege für die Weltwirtschaft im Allgemeinen negativ sind, profitieren einige britische Einzelhändler wie DFS Furniture, Kingfisher und Dunelm von unerwarteten Vorteilen. Chinesische Waren, die von den USA nach Europa umgeleitet wurden, haben zu besseren Lieferbedingungen und niedrigeren Frachtkosten geführt, was die Bruttomargen erhöht hat. Von diesem Trend profitieren insbesondere Möbelhändler, die aufgrund der Produkteigenschaften Kostenvorteile erzielen können, während dies gleichzeitig dazu beitragen könnte, die Inflation in der britischen Wirtschaft einzudämmen.
Die Europäische Union und Indien werden in Kürze ein bedeutendes Handelsabkommen bekannt geben, das als „Mutter aller“ indischen Handelsabkommen bezeichnet wird und darauf abzielt, die Abhängigkeit beider Parteien von den USA und China zu verringern. Das Abkommen sieht eine Senkung der Zölle auf die meisten EU-Exporte nach Indien, eine Stärkung der Lieferketten in den Bereichen saubere Technologien, Pharmazeutika und Halbleiter sowie Marktzugang und Zollvergünstigungen für Indien vor. Trotz einiger Kompromisse in Bezug auf Umweltstandards und den Ausschluss von Milchprodukten stellt das Abkommen einen bedeutenden Schritt zur Diversifizierung der Handelsbeziehungen in Zeiten zunehmenden globalen Protektionismus dar.
Die Preisinflation im britischen Einzelhandel stieg im Januar auf 1,5 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Februar 2024, was auf höhere Energiekosten und Steuererhöhungen zurückzuführen ist. Die Daten des British Retail Consortium widersprechen den Erwartungen, dass die Inflation ihren Höhepunkt erreicht habe, da die Lebensmittelinflation auf 3,9 % beschleunigte und die Non-Food-Inflation zum ersten Mal seit Anfang 2024 wieder positiv wurde. Der Anstieg belastet die Finanzen der Haushalte und die Konsumausgaben zusätzlich und stellt die Erwartung der Bank of England in Frage, dass die Inflation Anfang 2026 auf etwa 3 % zurückgehen würde.
Fondsmanager Bart Geukens von DPAM erörtert Chancen für europäische Small Caps und hebt Belimo als vielversprechendste europäische Aktie für Anleger hervor, die von der Expansion der US-Rechenzentren profitieren möchten. Er verweist auf verbesserte Fundamentaldaten in Europa, Kapitalabflüsse aus den USA nach Europa und attraktive Sektoren wie Halbleiter, Elektrifizierung und Finanzen. In dem Interview werden Qualitätsinvestitionen mit angemessenen Bewertungen und einem starken Management als wichtige Erfolgsfaktoren hervorgehoben.
Der Schweizer Einzelhändler Migros hat Säuglingsmilch wegen möglicher Cereulid-Kontamination zurückgerufen und schließt sich damit einem weltweiten Trend zu Rückrufaktionen für Babynahrung an, von dem große Unternehmen wie Nestlé, Danone und Lactalis betroffen sind. Die Kontamination stammt von einem chinesischen Lieferanten, und obwohl in der Schweiz keine Erkrankungen gemeldet wurden, untersucht Frankreich einen möglichen Todesfall im Zusammenhang mit den kontaminierten Produkten.
Die EU-Kommission hat eine Untersuchung gegen die Plattform X (ehemals Twitter) eingeleitet, weil deren KI-Chatbot Grok in der Lage ist, ohne Zustimmung sexualisierte „Bikini-Bilder” von Personen zu generieren. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, ob X die Risiken gemäß dem Gesetz über digitale Dienste angemessen bewertet und gemindert hat. Es drohen Geldstrafen in Millionenhöhe. Der Chatbot soll Millionen sexualisierter KI-Bilder generiert haben, darunter auch von Prominenten und Kindern, was zu parallelen Untersuchungen im Vereinigten Königreich geführt hat.
Daten der US-Regierung zeigen, dass sich die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten umgekehrt haben: Nachdem die USA zuvor ein Handelsdefizit gegenüber der Schweiz hatten, verzeichnen sie nun einen Handelsüberschuss. Diese Verschiebung erfolgt vor dem Hintergrund angespannter diplomatischer Beziehungen, in deren Rahmen Präsident Trump die Schweiz kritisiert hat. Die Veränderung wird auf die Handelsmuster mit Gold zurückgeführt, obwohl die Schweiz ohne Edelmetalle immer noch mehr Waren in die USA exportiert. Die Schweizer Verhandlungsführer arbeiten daran, bis März ein dauerhaftes Zollabkommen zu erzielen, um eine Rückkehr zu höheren Strafzöllen zu vermeiden, die den bilateralen Handel beeinträchtigen könnten.
Cicor-CEO Alexander Hagemann spricht über die Bewertung des Unternehmens und erklärt, dass es im Vergleich zu seinen Mitbewerbern unterbewertet sei, trotz der jüngsten Herausforderungen wie der gescheiterten Übernahme von TT Electronics und der Senkung der Prognose im Dezember. Er betont, dass Preisdisziplin Vorrang vor Wachstum um jeden Preis habe, und glaubt, dass das Wachstum auch ohne den britischen Deal an Dynamik gewinnt, wobei er insbesondere auf den Boom in der Verteidigungsindustrie hinweist.
Deutschland führt neue Kryptovorschriften ein, nach denen Anbieter ab 2026 gemäß der EU-Richtlinie DAC8 verpflichtet sind, Transaktionsdaten ihrer Nutzer an die Steuerbehörden zu melden. Die Nichtangabe von Steueridentifikationsnummern oder die Angabe falscher Informationen kann sowohl für Nutzer als auch für Anbieter zu Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro führen. Die Vorschriften zielen darauf ab, die Transparenz zu erhöhen und Steuerhinterziehung im Handel mit Kryptowährungen zu reduzieren.

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